Donnerstag, 25. Juli 2019

Manchmal...., erdrückt es mich, das Leben

Eine außergewöhnlich berührende Autobiographie über die Liebe, die plötzlich in Hass und Gewalt endet.
Ein tolles Buch von einer tapferen, mutigen und äußerst willensstarken Frau. Ihr Name ist Karin Pfolz aus Wien.

Es ist schon unglaublich was in manchen Ehen hinter geschlossenen Türen vor sich geht. Was Karin Pfolz in ihrer Ehe erleben musste ist ungeheuerlich. Ehrlich, schonungslos offen und flüssig geschrieben, erzählt sie ihre Geschichte, die einem Alptraum gleicht.

Ihr Ehemann entpuppte sich nach der Heirat als ein extremgewaltbereiter Mensch gepaart mit einem ausgeprägten Hang zum Sadismus. Er machte Karin Pfolz und ihrem Sohn das Leben zur Hölle. Nicht nur, dass er sie regelmäßig schlug, bis sie blaue und grüne Flecken am ganzen Körper hatte, die Wohnungseinrichtung mehrmals zerschlug, sondern sie auch zusätzlich mit Psychoterror demütigte und terrorisierte.

All das Leid, welches dieser Mann über Karin Pfolz brachte, verbarg sie vor ihrem kleinen Sohn, so gut sie nur konnte. Auch ihre todkranke Mutter konnte sie damit nicht belasten. Ihre Schwiegereltern hielten zu ihrem Sohn - eine einzige Katastrophe.

Der Gipfel des Dramas war ein Mordanschlag! Karin war mit ihrem Ehemann im Urlaub, als er sie bei einem Badeausflug im Meer ertränken wollte. aber es gelang ihm zum Glück nicht. Wie ich diese Zeilen las, blieb mir die Spucke weg, und ich war richtig wütend. Im Zivilleben wäre dieser Mann schon längst hinter Gittern, wo er meiner Ansicht nach auch dringend hingehört! Bei Ehepaaren ist dies wohl anders. Selbst bei solch einer kriminellen Aktion, konnte er sich geschickt aus der Affäre ziehen.

Schon längst will sie aus dieser Ehe ausbrechen und ihren Mann verlassen. Aber wohin sollte sie gehen? Sie versuchte in Frauenhäusern unterzukommen, aber diese lehnten wegen Überfüllung ab.

Es musste erst noch einiges passieren und Zeit vergehen, bis Karin irgendwann nicht mehr konnte. Sie war physisch und psychisch völlig zerstört und am Ende ihrer Kräfte. In diesem Moment gab sie aber nicht auf, sondern begann nun aktiv für die Freiheit ihres Sohnes und sich , zu kämpfen. Sie nahm sich einen Anwalt und reichte die Scheidung ein. Auch mehrere Anzeigen gegen ihren Mann wegen Körperverletzung wurden bei der Polizei erstattet. Anstatt aber sofort einzugreifen und die Eheleute räumlich zu trennen, passierte zunächst nichts. Noch lange Zeit wurde sie weiterhin von ihrem Ehemann misshandelt, vergewaltigt und psychisch gequält - schrecklich.

Selbst nach der Scheidung musste Karin mit Hilfe von Freunden das Schicksal selbst in die Hand nehmen, um sich endlich von diesem menschlichen Ungeheuer befreien, zu können. Ihr Vertrauen in die Justiz, Polizei, Anwälte usw., hat sie bei dieser negativen Erfahrung verloren. Vielmehr ist sie regelrecht enttäuscht worden. Musste das sein?

Karin Pfolz hat ihre Erfahrungen spannend erzählt, der Leser identifiziert sich mit der Autorin und kann ihr positives, wie auch negatives Gefühlschaos auf jeder einzelnen Seite nachempfinden.

Respekt! Und alles Gute für Karin Pfolz!


Buchcover:




Donnerstag, 18. Juli 2019

Gedanken über unsere Ernährung (Teil 2)

Neulich sah ich eine Fernsehreportage über die Ernährung. Diese eröffnete mir eine neue Perspektive. Über 40% der amerikanischen Bevölkerung ist übergewichtig. In Deutschland sind es etwa 30%. Viele dieser betroffenen Menschen leiden an den Folgeerscheinungen, wie Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Arthrose und anderes mehr).

Die Japaner haben mit 3% der Bevölkerung, die wenigsten übergewichtigen Menschen. Und dies hat mit deren Ernährung zu tun. Die Japaner verzichten weitgehend auf Brot, Weizenmehl, Fastfood, Zucker und große Mengen an Wurst und Fleisch.

Stattdessen setzen sie auf frisches Gemüse, Salat, Obst, frische Kräuter und Fisch. Die Kohlenhydrate liefert hauptsächlich der Reis. Ein Standard Frühstück wie hierzulande (Semmel mit Butter und Marmelade, Tasse Kaffee mit Milch und Zucker, dazu ein Glas Orangensaft), ist ihnen fremd. Am Morgen beginnen sie den Tag durchaus mit einer Suppe.

Während ich diese Reportage sah, wurde mir klar, dass es in meinem Speiseplan immer noch genügend Dinge gab, die meiner Gewichtsabnahme nicht zuträglich sind. Vielleicht kann man von den Japanern lernen, gesünder zu essen.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Gedanken über die Ernährung (Teil 1)

Schon seit vielen Jahren bringe ich einige Kilo zu viel auf die Waage. Es könnte mir egal sein - ist es aber nicht. Immer wieder wächst in mir eine innere Unzufriedenheit und dann versuche ich abzunehmen. Bisher aß ich alles, wie Brot, Fleisch, Wurst, Käse, Pommes, Pizza, Chips und Schokolade etc.

Bei meinen gescheiterten Versuchen abzunehmen, aß ich weniger und hörte um 18.00 Uhr mit dem Essen auf. Tatsächlich verlor ich nach einigen Wochen etwas an Gewicht. Doch bei dieser Methode überkam mich früher oder später der Heißhunger, oder ich brachte die nötige Disziplin nicht mehr auf, und ehe ich mich versah, war das Übergewicht wieder da - das ist auf die Dauer frustrierend.

Was nun, fragte ich mich? Ich fing an mich mit dem Thema Ernährung näher zu befassen. Schnell wurde klar, dass unsere Essgewohnheiten extrem ungesund sind. Die Folgen davon sind erschreckend: Bluthochdruck, Schlaganfall, Arthrose, Übergewicht, Diabetes usw. hinzu kommt noch chronischer Bewegungsmangel. Eine Menge Menschen leiden an diesen Krankheiten - zum Wohle der Ärzte und Pharmaindustrie.